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„Horla“
VideoMusikTheater nach der gleichnamigen Novelle von Guy de Maupassant.
Eine fantastische Geschichte über den milchtrinkenden Vampir, die Kartografie der Seele und andere Versuche, das Unsichtbare zu überraschen.
mit Wasiliki Noulesa Videokunst Ute Völker Klangkomposition und Akkordeon Caroline Keufen Schauspiel
Ein junger Mann fühlt sich infiziert. Der Horla, das was außerhalb - hors - ist und gleichzeitig da - là, berührt ihn, besetzt ihn, wird ihm zum Doppelgänger. Die Festigkeit der Dinge löst sich auf. Eine Wasserkaraffe wird von einem unsichtbaren Wesen geleert. Er selbst wird sich fremd, dem eindringenden Anderen ausgeliefert.
Der Horla ist ein fantastisches Spiel mit der Unbestimmbarkeit der Grenze zwischen drinnen und draußen. Wo befinden wir uns leibhaftig und in Gedanken, welche unsichtbaren Anderen bevölkern unser Leben?
Der Hauch der Seele entzieht sich der festen Bestimmung.
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