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Ausgewählte Texte von Heinrich Heine (Gedichte und Prosa)
werden von Ute Völker, Olaf Reitz, und Reinhard Schiele in Soli, im Wechsel und im Zusammenklang in ihrer rhythmischen, klanglichen Komposition entfaltet. Es wird nicht kommentiert und belehrt.
Gewagte Metaphern, die Pflege von Doppeldeutigkeit, Ironie und Witz, ganz besonders aber die Musikalität und Klangfülle der Dichtkunst. Heine ist nicht von ungefähr der mit Abstand meist vertonte Lyriker deutscher Sprache.
Wir wollen mit unseren Programm Heinrich Heine gerade als Lyriker wieder entdecken. Indem wir die angebliche Funktionalität aufheben, dass Klang und Rhythmus nur Vehikel seien um Inhalt zu transportieren, wollen wir zum eigentlichen Kern seiner Dichtkunst und damit vielleicht von Kunst überhaupt vordringen; ein Spiel zu sein, dass in erster Linie um seiner selbst Willen gespielt sein will.
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